Lohngerechtigkeit?

 Tarih: 02-10-2017 20:04:23
Deutschland verdienen Frauen durchschnittlich 21 Prozent weniger Lohn und Gehalt als Männer – bei gleicher bzw. gleichwertiger Arbeit. Die Zahlen des Statistischen Bundesamts veranschaulichen es noch genauer: „Der durchschnittliche Bruttostundenverdienst von Frauen ist mit 16,26 Euro um 21 % niedriger als der von Männern (20,71 Euro). D.h. für jeden Euro, den ein Mann verdient, erhält eine Frau lediglich 79 Cent.“

Sidar Carman

 

Die Frage, an der sich nach wie vor alle Probleme der mangelnden Gleichstellung von Frauen und Männern wie im Brennglas zeigen, ist die der Erwerbstätigkeit von Frauen.

Obwohl Kinder unumstritten Mütter und Väter haben, wird die Verantwortung für die Versorgung der Kinder und die Frage, wie diese mit einer Erwerbstätigkeit vereinbart werden kann, immer noch allein den Frauen zugeschoben.

In Deutschland verdienen Frauen durchschnittlich 21 Prozent weniger Lohn und Gehalt als Männer – bei gleicher bzw. gleichwertiger Arbeit.

Die Zahlen des Statistischen Bundesamts veranschaulichen es noch genauer: „Der durchschnittliche Bruttostundenverdienst von Frauen ist mit 16,26 Euro um 21 % niedriger als der von Männern (20,71 Euro). D.h. für jeden Euro, den ein Mann verdient, erhält eine Frau lediglich 79 Cent.“


 
Frauen verdienen weniger als Männer.

An dieser Wirklichkeit hat sich seit den Anfängen der Lohnarbeit und dem zahlenmäßigen Anstieg der erwerbstätigen Frauen nichts geändert.

Die Lohngefälle zwischen Frauen und Männern hat sich verringert – ohne Frage.

Doch von einer konsequenten Beseitigung der ungleichen Bezahlung zwischen den Geschlechtern sind wir noch fern entfernt.

Weltweit arbeiten 600 Millionen Frauen in unsicheren, befristeten und geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen – eine Realität, mit der auch immer mehr Frauen in Deutschland konfrontiert werden.

 

Frauenerwerbsquote nimmt zu, doch nicht ihre Löhne

Im Juli 2017 veröffentlichte die Bundesagentur für Arbeit den statistischen Jahresbericht zur Arbeitsmarktsituation von Frauen und Männern 2016. So gingen in Deutschland im Jahr 2015 40,3 Millionen Menschen einer Erwerbstätigkeit nach – 21,5 Millionen Männer und 18,8 Millionen Frauen. Addiert man zu den Erwerbstätigen die Zahl der Erwerbslosen, ergibt sich eine Zahl von insgesamt 42,2 Millionen Erwerbspersonen.

(Neuere Zahlen des Statistischen Bundesamts gehen sogar von einer Gesamtzahl von aktuell 44,2 Millionen aus). Der Anstieg der Beschäftigtenzahl geht dabei vor allem auf den Zuwachs von erwerbstätigen Frauen zurück.

Zwischen 2005 und 2015 wuchs die Zahl der Erwerbspersonen um 3,2 Millionen, davon 2,2 Frauen!

Ja, immer mehr Frauen arbeiten.

Spannend bleibt natürlich nun die Frage nach den Formen der Erwerbsarbeit. D.h. gibt es eine geschlechtsspezifische Aufteilung der Arbeit? Und auch hier wird wieder klar: Minijobs und Teilzeitbeschäftigung bleiben eine reine Frauendomäne. 70% der Beschäftigten in Teilzeit sind Frauen.

Zwei Drittel der geringfügig Beschäftigten sind wiederum Frauen. Der Frauenanteil am Niedriglohnbereich beträgt insgesamt 69,6%. Weniger als ein Drittel der arbeitenden türkeistämmigen Migrant*innen arbeiten in sozialversicherungspflichtigen Tätigkeiten.

Der Anstieg der Frauenarbeit ist eng verflochten mit ungesicherten Beschäftigungsverhältnissen, gering entlohnten und entfesselten bzw. flexiblen und geringen Arbeitszeiten.

Kurzum: Arbeit von der Frau nicht leben kann.

 

Arm trotz Arbeit

Mit dem Armutsbericht der Bundesregierung im Frühjahr 2017 wurde ebenfalls deutlich: Die Kluft zwischen Arm und Reich wird tiefer. Dabei bildet er nur die Spitze des Eisbergs ab.

Von einer konsequenten Bekämpfung der sozialen und ökonomischen Schieflage in der Gesellschaft bleibt die Politik weit entfernt. Die stetig wachsende Armutsentwicklung ist Folge einer Politik, die den Rücken der Reichen und Konzerne stärkt.

Im Kern entspringt sie aus jener Logik, in dem der Profit Vorrang vor dem Menschen hat. Der Großteil der Beschäftigten, Frauen und Jugendlichen haben ihr Nachsehen: Mit prekären Beschäftigungsverhältnissen – wie Minijob, Teilzeit, Leiharbeit, Solo-Selbständigkeit und Werkvertrag – werden Löhne und Gehälter nach unten gedrückt.

Fast jeder Dritte muss trotz Arbeit ergänzend „aufstocken“. Geringe Löhne und Gehälter, wie auch Lücken in der Erwerbsbiographie (z.B. Schwangerschaft) führen unmittelbar zu geringen Renten und erhöht das Risiko auf Armut im Alter.

Diskriminierende Gesetze, Regelungen und Vorurteile gegenüber Migrant*innen legen den Nährboden für Ausgrenzung und das Abdriften in prekäre Arbeit.

 

Frauen sind nicht mehr Dazuverdienerinnen

 

Die Erwerbstätigkeit der Frauen ist zwar gestiegen, jedoch nicht ihr Arbeitsvolumen. D.h. Frauen sind zwar vergleichsweise mehr beschäftigt als früher, sie arbeiten jedoch zu weniger Arbeitsstunden und zu geringerem Lohn als Männer.

Frauen üben Call-Center Tätigkeiten aus, sie sind in der Reinigung beschäftigt, sie sind im Sozialen tätig, sind Erzieherinnen oder vielleicht auch Laborantinnen.

Die Verschiebung der weiblichen Rolle von der Hausfrau zur Hauptverdienerin in der Familie wird als Modernisierung der Geschlechterverhältnisse bewertet. Sicherlich, die Möglichkeit an der gesellschaftlichen Produktion teilhaben zu können, hat aus frauenpolitischer Sicht eine hohe Bedeutung.

Ihre ökonomische Unabhängigkeit und die Möglichkeit, außerhalb der Familie, soziale Beziehungen aufbauen bzw. einen Platz am gesellschaftlichen Leben einnehmen zu können, sind unverzichtbar für die Gleichstellung von Frauen.

 

Was bleibt…

 

Frauen sind heute nicht mehr nur „Dazuverdienerinnen“.

Sie bringen zunehmend den Großteil des Familieneinkommens auf. Die Erkenntnis, dass diese Entwicklung jedoch einher geht mit einem Modernisierungsschub in den Geschlechterverhältnissen, ist unvollständig. Die Verschlechterungen bei den Beschäftigungsbedingungen und der Rückgang der Löhne der Männer auf das „Niveau“ der Frauen, dürfen sicherlich nicht als Modernisierungsschub betrachtet werden. Zumal die Ergebnisse mitunter auch auf die prekäre soziale Lage der Menschen und Familien hinweisen.

Denn, wenn das geringe Einkommen der Frauen bereits zunehmend den Großteil des Haupteinkommens in der Familie ausmacht, so belegt dies in erster Linie die verheerende Armutsentwicklung in der Gesellschaft, und damit auch in den Familien.

Es ist wichtig, sich nicht nur auf die Entwicklung der Beschäftigungszahlen von Frauen zu konzentrieren.

Dieser Ansatz wäre nur ein Blick auf die äußere Hülle. Viel wichtiger ist es, ihn ins Innere zu richten.

Auf die Bedingungen wie Frauen arbeiten, und zu welchen Löhnen. Denn Letztere verdeutlichen, dass die Löhne heute nicht mehr ausreichen, um die Familien zu versorgen. Dies gilt sowohl für Männer, viel mehr aber für Frauen.

  Kaynak: http://www.yenihayat.de   Editör: Perspektif   Bu haber 238 defa okunmuştur.
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1 Medipol Başakşehir 22 14 4 4 41 21 46 +20
2 Galatasaray 22 14 6 2 47 27 44 +20
3 Fenerbahçe 22 12 2 8 44 24 44 +20
4 Beşiktaş 22 11 3 8 41 21 41 +20
5 Kayserispor 22 9 5 8 30 25 35 +5
6 Sivasspor 22 10 8 4 30 33 34 -3
7 Trabzonspor 22 8 5 9 36 32 33 +4
8 Göztepe 21 9 6 6 35 32 33 +3
9 Kasımpaşa 22 8 9 5 34 37 29 -3
10 Yeni Malatyaspor 22 7 8 7 24 28 28 -4
11 Bursaspor 22 7 9 6 31 28 27 +3
12 Akhisarspor 22 7 9 6 28 34 27 -6
13 Antalyaspor 22 6 10 6 26 39 24 -13
14 Gençlerbirliği 21 5 9 7 26 35 22 -9
15 Atiker Konyaspor 22 5 11 6 23 30 21 -7
16 Aytemiz Alanyaspor 22 6 13 3 34 43 21 -9
17 Osmanlıspor FK 22 5 13 4 31 43 19 -12
18 Karabükspor 22 3 16 3 15 44 12 -29
Takım O G M B A Y P AV
1 Ümraniyespor 22 12 5 5 36 20 41 +16
2 Çaykur Rizespor 22 12 5 5 44 30 41 +14
3 MKE Ankaragücü 22 11 5 6 31 21 39 +10
4 Gazişehir Gaziantep FK 22 9 5 8 35 17 35 +18
5 İstanbulspor 22 10 7 5 25 22 35 +3
6 Boluspor 22 10 9 3 29 21 33 +8
7 Altınordu 22 9 7 6 34 28 33 +6
8 Elazığspor 22 8 7 7 28 25 31 +3
9 Giresunspor 22 8 7 7 27 24 31 +3
10 Balıkesirspor Baltok 22 9 7 6 39 34 30 +5
11 Adanaspor 22 8 8 6 26 34 30 -8
12 BB Erzurumspor 22 7 7 8 26 25 29 +1
13 Eskişehirspor 22 8 8 6 40 33 27 +7
14 Samsunspor 22 6 7 9 21 27 27 -6
15 Adana Demirspor 22 6 10 6 28 33 24 -5
16 Denizlispor 22 5 12 5 22 33 20 -11
17 Manisaspor 22 7 13 2 25 38 14 -13
18 Gaziantepspor 22 1 17 4 9 60 4 -51
Takım O G M B A Y P AV
1 Menemen Belediyespor 23 17 4 2 48 15 53 +33
2 Afjet Afyonspor 23 15 2 6 46 19 51 +27
3 Hatayspor 23 15 4 4 36 11 49 +25
4 Sivas Belediyespor 23 13 3 7 37 17 46 +20
5 Keçiörengücü 23 13 6 4 55 25 43 +30
6 İnegölspor 23 12 4 7 36 27 43 +9
7 Sancaktepe Belediyespor 23 11 4 8 33 19 41 +14
8 Sarıyer 23 11 9 3 34 27 36 +7
9 Kastamonuspor 1966 23 10 10 3 35 28 33 +7
10 Tokatspor 23 8 8 7 25 31 31 -6
11 Etimesgut Belediyespor 23 8 10 5 24 28 29 -4
12 Eyüpspor 23 7 12 4 32 44 25 -12
13 Amed Sportif 23 7 10 6 29 31 24 -2
14 Bucaspor 23 6 12 5 28 39 20 -11
15 Tuzlaspor 23 5 14 4 26 42 19 -16
16 Bodrumspor 23 4 13 6 17 35 18 -18
17 Kocaeli Birlikspor 23 2 18 3 17 49 6 -32
18 Mersin İdmanyurdu 23 1 22 0 11 82 9 -71
Takım O G M B A Y P AV
1 Manisa BBSK 23 16 2 5 41 12 53 +29
2 Bayrampaşa 23 11 4 8 27 18 41 +9
3 Düzcespor 23 11 6 6 24 22 39 +2
4 Bayburt Grup Özel İdare 23 10 5 8 30 21 38 +9
5 Kemerspor 2003 23 9 5 9 39 30 36 +9
6 Halide Edip Adıvar SK 23 8 4 11 31 22 35 +9
7 Batman Petrolspor 23 8 5 10 27 18 34 +9
8 Erbaaspor 23 8 6 9 29 24 33 +5
9 Ofspor 22 9 8 5 27 20 32 +7
10 Kozan Belediyespor 23 8 10 5 28 31 29 -3
11 Yomraspor 23 7 10 6 17 29 27 -12
12 Yeni Altındağ Bld. 23 6 11 6 24 32 24 -8
13 Bergama Belediyespor 22 7 12 3 22 34 24 -12
14 Çanakkale Dardanel SK 23 5 10 8 26 33 23 -7
15 12 Bingölspor 23 5 10 8 20 30 23 -10
16 Çatalcaspor 23 5 11 7 18 27 22 -9
17 Erzin Belediyespor 23 6 13 4 17 32 22 -15
18 Orhangazi Belediyespor 23 3 10 10 20 32 19 -12
Tarih Ev Sahibi Sonuç Konuk Takım
16.02.2018 20:00 Atiker Konyaspor 1 - 1 Beşiktaş
17.02.2018 16:00 Demir Grup Sivasspor 3 - 2 Osmanlispor FK
17.02.2018 13:30 Antalyaspor 2 - 1 Kayserispor
17.02.2018 19:00 Fenerbahçe 3 - 0 Aytemiz Alanyaspor
18.02.2018 19:00 Kasımpaşa 2 - 1 Galatasaray
18.02.2018 13:30 Bursaspor 0 - 0 Evkur Yeni Malatyaspor
18.02.2018 13:30 Kardemir Karabükspor 0 - 3 Teleset M. Akhisarspor
18.02.2018 16:00 Trabzonspor 0 - 1 İstanbul Başakşehir
Tarih Ev Sahibi Sonuç Konuk Takım
16.02.2018 18:00 Altınordu 1 - 1 Samsunspor
16.02.2018 18:00 Ankaragücü 2 - 4 Ç.Rizespor
17.02.2018 15:30 Giresunspor 0 - 2 Denizlispor
17.02.2018 13:00 Balıkesirspor 1 - 1 Elazığspor
17.02.2018 15:30 Manisaspor 1 - 2 Adanaspor
17.02.2018 13:00 Erzurum BB 5 - 1 Gaziantepspor
18.02.2018 15:30 Gaziantep Bykşhr Bld. 2 - 0 İstanbulspor
18.02.2018 13:00 Umraniyespor 0 - 1 Eskişehirspor
18.02.2018 18:00 Adana D.Spor 1 - 3 Boluspor
Tarih Ev Sahibi Sonuç Konuk Takım
18.02.2018 12:00 Eyüpspor 0 - 0 Sancaktepespor
18.02.2018 13:30 Mersin İ.Y. 0 - 4 Tokatspor
18.02.2018 13:00 4 Eylül Bld. 2 - 2 Hatayspor
18.02.2018 13:30 Bodrumspor 0 - 0 Kastamonuspor
18.02.2018 13:30 Etimesgut Belediyespor 1 - 0 Amed Sportif
18.02.2018 13:30 Menemen Bld. 2 - 0 Afjet Afyonspor
18.02.2018 13:30 Tuzlaspor 1 - 0 Keçiörengücü
18.02.2018 13:30 Kocaeli Birlik Spor 0 - 0 İnegölspor
18.02.2018 13:30 Bucaspor 1 - 3 Sarıyer
Tarih Ev Sahibi Sonuç Konuk Takım
18.02.2018 13:30 Duzcespor 0 - 0 Batman Pet.
18.02.2018 13:30 Orhangazispor 1 - 3 Bayrampaşa
18.02.2018 13:30 Yeni Altindag Belediyespor 2 - 0 Kozan Belediyespor
18.02.2018 13:30 Dardanelspor 0 - 2 Manisa Büyükşehir Belediyespor
18.02.2018 13:30 Erbaaspor 1 - 1 Bayburt Genclikspor
18.02.2018 13:30 Tekirova Bld. 3 - 0 Yomraspor
18.02.2018 13:30 12 Bingolspor 1 - 3 Halide Edip Adivar Spor
18.02.2018 13:30 Erzin Belediyespor 1 - 3 Catalcaspor
19.02.2018 13:30 Ofspor - Bergama Belediyespor
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