HABER AKIŞI

Efganis misslungener Überlauf

 Tarih: 04-09-2018 23:26:14
Zeki Çelebi

Die Zusammenarbeit zwischen der neuen und der sehr rechts gerichteten ÖVP und dem ehemaligen Grünen-Politiker Efgani Dönmez ist beendet.

 

Nachdem Efgani Dönmez auf Twitter einen „sexistischen“ Tweet gegen die deutsche SPD-Politikerin Sawsan Chebli gepostet hat, wurde er aus dem Parlamentsklub geworfen.

 

Nach dem Rausschmiss erklärte Dönmez in einem OE24 Interview „Ich habe auf einen Tweet geantwortet, der von einem deutschen Blogger verfasst wurde und hatte nie die Absicht, eine sexistische Bemerkung zu machen.“ in einem OE24 Interview.

 

Bevor man sich intensiver mit Efganis Fall beschäftigt, sollte man vorher ein paar Worte an die ÖVP bzw. Bundeskanzler Kurz richten.

 

Seit wann engagieren sich die ÖVP und Sebastian Kurz so sehr gegen den Sexismus?

 

Die Bundesregierung hat angekündigt für das Jahr 2019 230.000 Euro aus dem Förderbudget des Frauenministeriums zu streichen.

 

Eine kurze Liste der von den Kürzungen betroffenen Einrichtungen:

 

Das feministische Magazin: 23.000 Euro

 

Frauenfilmfestival Tricky Women: 10.000 Euro

 

Verein Autonome Frauenhäuser: 6.000 Euro,

 

Klagsverband zur Durchsetzung der Rechte von Diskriminierungsopfern: 30.000 Euro

 

Dachorganisation Österreichischer Frauenverein: 7.980 Euro

 

Frauenhetz – feministische Bildung, Kultur und Politik: 12.000 Euro

 

Wir haben derzeit eine Frauenministerin, die das Frauenvolksbegehren nicht unterschreibt! Ihre Erklärung: die Arbeitszeitverkürzung und die Frauenquote gehen für sie zu weit, darum hat sie es nicht unterschrieben.

 

ÖVP hat sich nie auf die Seite der emanzipatorischen Frauen gestellt und sie unterstützt aber man muss auch gestehen das die Frauenpolitik der ÖVP sich unter Sebastian Kurz geändert hat, und zwar ist sie viel sexistischer geworden ist.

 

Von einer Partei und einem Bundeskanzler, die sich immer mehr und mit zunehmender Beschleunigung Richtung Faschismus bewegen, kann man keine fortschrittlichen Ideen und Projekte erwarten.

 

Doch dass der hochgelobte Feminismus von Sebastian Kurz nichts weiter ist als ein Bluff der neuen Regierung, ist leider vielen Menschen immer noch nicht bewusst.

Darunter leider auch eine Fraueneinrichtung, die von Migrantinnen geführt und geleitet wird.

 

Die Frauenberatungsstelle Orient Express hat im Februar dieses Jahres, für das Bundeskanzleramt, gemeinsam mit Sebastian Kurz, in einem politischen Werbe-Video mitgewirkt.

 

In dem Video sagt die Sprecherin der Frauenberatungsstelle über den Bundeskanzler Sebastian Kurz „Es war für uns eine sehr grosse Ehre ihn heute bei uns begrüssen zu dürfen.

 

Es war für uns sehr spannend mit ihm eine Austausch zu haben und zu sehen, dass er auch sehr interessiert ist an den Themen an denen wir auch dran sind.

 

Das Thema Gewalt gegen Frauen mit anpacken zu wollen, mit uns da einzustehen und dagegen ankämpfen zu wollen, dass er Perspektiven eröffnen konnte für uns und die Möglichkeit geben wird, dass wir die Gespräche weiterführen und hoffentlich dementsprechend unsere Ressourcen und Möglichkeiten erweitern können.“

Migrant*innen die sich so wie „Orient Express“ oder Efgani Dönmez verhalten werden früher oder später erfahren dass sie keinen Platz in rechten Kreisen haben.

 

Die reaktionären Kräfte haben einfach für Migrant*innen nichts anzubieten ausser sie auszunutzen.

 

Efgani Dönmez hat es ziemlich früh zu spüren bekommen und mit „Orient-Express“ wird es vermutlich nicht anders sein.

 

Dass Efgani Dönmezs Tweet (egal wie es gemeint war) nicht vertretbar und sein Rausschmiss aus dem Parlamentsklub legitim ist, sollte allen klar sein, aber dadurch wird die Frauenpolitik der Volkspartei und Regierung auch nicht emanzipatorischer.

 

Man kann nicht genau wissen, ob der Tweet von Efgani Dönmez tatsächlich sexistisch gemeint war, aber sicher ist es, dass sich Efgani Dönmez nach der Trennung von den Grünen den gemeinsamen Weg mit der rechts gerichteten ÖVP nicht so KURZ vorgestellt hat.

 

Denn er hat am 7.Juli 2017 bei seiner Präsentation als Kandidat für ÖVP Bundesliste behauptet, er selbst sei ein gelungenes Beispiel für Integration: Auch mit Migrationshintergrund habe ein jeder die Chancen und die Möglichkeiten, etwas zu erreichen, wenn er sich darum bemüht.

 

Für die Parteien wie ÖVP, FPÖ und sogar SPÖ ist ein gebildete Migrant oder Migrantin mit Hochschulabschluss oder akademischen Titel auch nur ein Migrant oder Migrantin.

 

Ich würde gern den Artikel mit einem Zitat von Malcolm X, einem US-amerikanische Führer der Bürgerrechtsbewegung der Schwarzen, beenden.

 

Er sagte mal in einer TV-Diskussion„ Historisch gesehen gab es zwei Sorten von Sklaven , den Haus-Sklaven und den Feld-Sklaven.

 

Also der Haus-Sklave wohnte im Haus, gleich bei seinen Herrn im Haupthaus entweder im Keller oder unter dem Dach.

 

Er war gut gekleidet, aß ziemlich gut, was ihm der Herr übrig ließ.

 

Er hat seinen Herrn geliebt.

 

Ich würde sagen, er liebte seinen Herrn mehr als dieser sich selbst liebte.

 

Wenn sein Herr sagte wir haben ein schönes Haus sagte er, ja Boss, wir haben ein schönes Haus und wenn das Haus seines Herrn brannte, war der Haus-Sklave der Erste, der loslief um es zu löschen.

 

Wenn der Herr krank wurde, sagte er: was ist los, Boss? Sind wir krank?

 

Das ist die Denkweise des Haus-Sklaven.

 

Wenn ein anderer Sklave zu ihm kam und sagte „lass uns abhauen, trennen wir uns von diesem grausamen Herrn“, dann sagte er:

 

Wieso?

 

Wir können es nirgendwo besser haben.

 

Abhauen?

 

Ich bleibe hier.

 

So verhielt sich der Haus-Sklave.

 

Damals nannten wir ihn Haus-Sklave und so nennen wir ihn heute noch, denn hier laufen immer noch eine menge Haus-Sklaven herum.“

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